Rückblick 2010

Annus horribilis: Beginnend Februar überschwemmen bis zum Jahresende insgesamt sechs Hochwasser die Region. Die freiwilligen Feuerwehren und Rettungskräfte sind unermüdlich im Einsatz, viele Anwohner sind betroffen. Als erste Mühle nach dem Durchtritt des Mühlgrabens durch die Bundesstraße B2 gelegen, müssen die Stauanlagen der Eisenmühle halten. Stündliche Kontrollen, Tag und Nacht, halten auch uns auf den Beinen, in den überfluteten Kellern laufen Pumpen. Es geht allmählich an die Substanz, insbesondere da bei uns Nachwuchs unterwegs ist.

02/10/2010 Abriss des Werkstattgebäudes

Der Abriss des in den siebziger Jahren entstandenen Werkstattgebäudes beginnt. An seiner Statt soll ein neues, verklinkertes Nebengebäude entstehen. Die Baumaßnahme zieht sich bis ins Jahr 2011 hinein.

24/04/2010 Stimmige Idee

Gemeinsam mit unseren Nachbarn rätselt die Leipziger Volkszeitung und findet schließlich „Die Uhr war doch schon immer da“. Uns hat es gefreut, zeigte es doch, dass die Idee, die bislang kahle Front des zweigeschossigen Teils der Eisenmühle mit einer neuen Uhr zu versehen, stimmig ist.

 

10/02/2010 Die Musikinstrumente-Sammlung zieht ein

Es herrscht klirrende Kälte, als der Spediteur mit zwei Zugmaschinen und Anhängern auf den Hof fährt – oder es zu mindestens versucht. Am Ende ziehen zwei Maschinen einen Anhänger mit unserer Sammlung an Orchestrien, Drehorgeln und weiteren selbstspielenden Instrumenten über das eisüberzogene, spiegelglatte Kopfsteinpflaster. Wieder ein Meilenstein: Die bis dato an verschiedenen Plätzen gelagerten Instrumente sind „zuhause“.